Produktionsplanung, Anlagenüberwachung, Wartung und Produktionsassistenz — automatisiert, sicher und nahtlos in Ihre Produktionsabläufe integriert.
Anwendungsbereich 01
Live-Dashboard für die Produktion
Anlagenstatus, OEE-Kennzahlen, Wartungsbedarf und Energieverbrauch auf einen Blick — immer aktuell, immer verfügbar.
Live-Übersicht für Werks- und Produktionsleitung
Das KI-Dashboard verdichtet alle relevanten Produktionsdaten in einer visuellen Übersicht: Auslastung, Maschinenzustand, Wartungstermine, Materialfluss und Energieverbrauch sind auf einen Blick sichtbar. Frühwarnindikatoren machen Engpässe, Anomalien oder drohende Ausfälle sofort sichtbar — bevor sie zum Problem werden.
Statt durch verteilte SCADA- und MES-Daten zu navigieren, sehen Sie den Zustand Ihrer Produktion in Echtzeit — und können Aufmerksamkeit gezielt dort einsetzen, wo sie gebraucht wird.
So funktioniert's
In drei Schritten zum KI-Dashboard mit AI READY
1
Datenquellen anbinden
Wir verbinden MES, ERP, SCADA, Sensorik und Wartungssysteme — sicher, lokal und DSGVO-konform.
2
Dashboards aufsetzen
Anlagen-KPIs, Produktionsindikatoren und Wartungssichten werden auf Ihre Werksstruktur konfiguriert.
3
Laufend nutzen & verfeinern
Wir betreuen und optimieren laufend — das System lernt mit Ihren Produktionsabläufen mit.
Anwendungsbereich 02
KI-Assistent für die Produktion
Ein KI-Assistent, der mit Ihrer Produktion mitlernt und Routinearbeit aus dem Werksalltag nimmt.
Der digitale Kollege an der Linie
Der KI-Assistent entlastet Ihre Mitarbeiter dort, wo Routine und Detailwissen den Großteil der Zeit kosten: Maschinenanleitungen, Wartungsprotokolle und Fehlerdiagnosen werden direkt am Arbeitsplatz aufgerufen, Schichtprotokolle automatisch geführt und Schritt-für-Schritt-Anweisungen kontextbezogen eingeblendet. Statt durch Handbücher zu blättern, konzentriert sich Ihr Team auf das, was Produktion wirklich ausmacht.
Der Assistent lernt mit Ihren Anlagen und Prozessen mit, kennt die Eigenheiten einzelner Maschinen und unterstützt Ihre Mitarbeiter beim Einrichten, Umrüsten und Störungsbeheben. So bleibt mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten — und weniger für Suchen und Nachschlagen.
Anwendungsbereich 03
KI-Wissensmanagement für die Produktion
Alle Anlagenhandbücher, Verfahrensanweisungen und Erfahrungswerte Ihres Werks — abrufbar in einer einzigen Frage.
Das Wissen Ihres Werks, jederzeit nutzbar
Zusätzlich zu KI-Assistenten bietet die Wissensmanagement-Plattform einen zentralen, intelligenten Zugang zu allen Maschinenhandbüchern, Verfahrensanweisungen, Wartungsprotokollen und Erfahrungswerten Ihrer Produktion. Komplexe Fragen werden kontextbezogen beantwortet — auf Basis Ihrer Anlagendaten, technischer Spezifikationen und bisheriger Vorfälle.
So bleibt Wissen nicht in einzelnen Köpfen oder verstreuten PDFs gefangen, sondern wird zum gemeinsamen Werkzeug der gesamten Belegschaft. Neue Mitarbeiter sind schneller produktiv, Senior-Know-how geht beim Schichtwechsel nicht verloren — und Recherchezeiten verkürzen sich auf Minuten.
Anwendungsbereich 04
KI-Agenten für die Produktion
Die dargestellten KI-Agenten dienen als Beispiele und Inspirationsquelle. Welche Agenten tatsächlich sinnvoll sind, hängt von Branche, Unternehmensgröße, Prozessen und individuellen Anforderungen ab – die möglichen Einsatzgebiete sind nahezu unbegrenzt.
In vielen produzierenden KMU steckt der größte Aufwand nicht im Fertigen selbst, sondern im Planen, Koordinieren und Dokumentieren drumherum: Lieferanten-Mails sichten, Aufträge umplanen, Unterlagen zusammensuchen und Qualitätsnachweise erstellen. Diese zehn KI-Agenten übernehmen genau diese wiederkehrende Fleißarbeit zwischen ERP, Shopfloor und Kunde.
1
Lieferengpass-Umplaner
Heute noch manuell
Lieferanten-Mails und PDFs sichten, neue Termine mit der Produktionsplanung in Excel abgleichen, Fertigungsaufträge von Hand verschieben und Vertrieb sowie Kunden telefonisch informieren.
Mit KI automatisiert
Überwacht den Posteingang auf Verzögerungsmeldungen, liest die neuen Lieferdaten aus, ermittelt betroffene Fertigungsaufträge, berechnet eine alternative Produktionsreihenfolge, aktualisiert die ERP-Termine und informiert Vertrieb, Einkauf und Kunden automatisch.
30–40 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 9 bis 12 Monaten
ERP-Systeme melden Fehlteile, können aber unstrukturierte Lieferanten-Mails und PDFs nicht interpretieren und die nachgelagerte Kundenkommunikation nicht autonom steuern.
2
Sondermaschinen-Kalkulator (RFQ-to-BOM)
Heute noch manuell
Erfahrene Techniker analysieren Zeichnungen und Lastenhefte, schätzen Zeiten in Excel und legen Stücklisten von Hand im ERP an, oft über mehrere Stunden je Anfrage.
Mit KI automatisiert
Liest technische Anfragen, Lastenhefte und CAD-Metadaten aus, gleicht sie mit historischen Produktionsdaten ab, erstellt einen Entwurf für Stückliste und Arbeitsplan im ERP, berechnet die Herstellkosten und legt einen Angebotsentwurf an.
30–45 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 10 bis 15 Monaten
Das ERP benötigt fertig strukturierte Daten; unstrukturierte Zeichnungen und Pflichtenhefte kann es nicht interpretieren, um Arbeitsgänge eigenständig abzuleiten.
3
Auftragsbestätigungs-Matcher
Heute noch manuell
Daten aus der PDF-Auftragsbestätigung von Hand ins ERP übertragen oder nur abheften. Lieferverzögerungen fallen oft erst auf, wenn das Material am Band fehlt.
Mit KI automatisiert
Liest eingehende Auftragsbestätigungen aus PDF oder E-Mail aus, gleicht Positionen, Preise und Liefertermine mit der Bestellung ab und passt bei Abweichungen den Fertigungsplan an oder fordert eine Freigabe vom Einkauf an.
20–30 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 10 bis 15 Monaten
EDI-Schnittstellen sind bei KMU-Zulieferern selten. Standard-ERPs verstehen PDFs nicht semantisch und verlangen manuelle Datenpflege.
4
Eilauftrag-Injektor
Heute noch manuell
Der Vertrieb ruft beim Produktionsleiter an, der Blöcke in Excel hin- und herschiebt, Lieferverzug bei anderen Kunden riskiert und Maschinenbedienern den Wechsel persönlich zuruft.
Mit KI automatisiert
Empfängt dringende Kundenanfragen, simuliert die minimale Verschiebung bestehender Aufträge im Abbild der Kapazitäten, bucht den Eilauftrag ins ERP ein, aktualisiert die Schicht-Terminals und bestätigt dem Vertrieb einen verlässlichen Liefertermin.
20–30 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 17 Monaten
Standard-ERP-Systeme sind bei der Terminierung starr; sie rechnen keine „Was-wäre-wenn“-Szenarien und kommunizieren die Auswirkung nicht direkt.
5
Produktionsstörungs- & Eskalations-Agent
Heute noch manuell
Störungen werden zugerufen oder telefonisch gemeldet, Techniker per E-Mail gesucht, der Reparaturstatus immer wieder nachgefragt und die Lösung nachträglich dokumentiert.
Mit KI automatisiert
Erkennt Maschinenstörungen, sammelt die Ursachen, informiert die zuständigen Techniker per Instant Messaging, steuert die Eskalationsstufen bei Verzug, verfolgt die Umsetzung und dokumentiert die Lösung vollständig im ERP oder CMMS.
25–40 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 17 Monaten
ERP- und MES-Systeme loggen meist nur die Störzeit, steuern aber nicht die dynamische, mehrkanalige Kommunikation und Eskalationskette über Systemgrenzen hinweg.
6
Chargen-Dokumentations-Packer
Heute noch manuell
Werkszeugnisse in Netzlaufwerken zusammensuchen, Prüfprotokolle scannen und alles von Hand zu einem Gesamt-PDF für den Kunden zusammenfügen.
Mit KI automatisiert
Erkennt fertiggestellte Produktionslose, sammelt autonom die zugehörigen Materialzertifikate, QA-Prüfprotokolle und Maschinen-Logs, erstellt ein kundenindividuelles Dokumentations-PDF, verknüpft es im ERP oder DMS und versendet den Download-Link.
20–30 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 17 Monaten
ERP- und DMS-Systeme speichern Dokumente ab, besitzen aber keine Agentenlogik, um chargenabhängig Nachweise aus verschiedenen Quellen final zu kompilieren.
7
Schichtübergabe- & Ticket-Agent
Heute noch manuell
Übergaben erfolgen mündlich zwischen Tür und Angel oder landen in unleserlichen Schichtbüchern, die niemand liest. Informationen gehen dabei regelmäßig verloren.
Mit KI automatisiert
Erfasst am Schichtende Audio-Logbücher und Maschinen-Downtimes, filtert die Kernprobleme heraus, erstellt im ERP oder CMMS automatisch Wartungstickets für Auffälligkeiten und generiert ein kompaktes Briefing für die Folgeschicht.
15–25 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 18 Monaten
Eingabemasken in MES oder ERP werden aus Zeitmangel oft nur kryptisch befüllt; die Übersetzung freier Sprache in strukturierte Tickets fehlt komplett.
8
Ausschuss-, Nacharbeits- & Reklamations-Agent
Heute noch manuell
QM-Zettel von Hand ausfüllen, Chargennummern im ERP suchen, Nacharbeitsaufträge manuell anlegen und Reklamations-Mails an den Lieferanten schreiben.
Mit KI automatisiert
Verarbeitet Ausschussmeldungen vom Terminal (Foto oder Sprache), sperrt die Charge im ERP, analysiert Maschinen- und Materialhistorie nach der Ursache, erstellt einen Nacharbeitsauftrag und generiert bei Materialfehlern direkt die Lieferantenreklamation (8D-Report).
15–25 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 18 Monaten
ERP- und CAQ-Systeme dokumentieren den Fehler nur nach manueller Eingabe, stoßen aber keine automatischen Folgeprozesse aus Nacharbeit und Lieferanten-8D über Systemgrenzen hinweg an.
9
Produktionsfreigabe-Agent
Heute noch manuell
Meister oder Arbeitsvorbereiter arbeiten Checklisten ab, suchen Dokumente auf Netzlaufwerken zusammen und klären Fehlteile per Telefon, bevor ein Auftrag startet.
Mit KI automatisiert
Prüft vor dem geplanten Produktionsstart automatisch alle harten Voraussetzungen — Materialverfügbarkeit im ERP, Werkzeugstatus, aktuelle NC-Programme im DMS und QS-Prüfpläne — und gibt den Auftrag am Terminal erst bei vollständiger Erfüllung frei.
15–25 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 18 Monaten
Die benötigten Informationen liegen siloartig in ERP, DMS und lokalen Ordnern verteilt; Standard-Software kann diese Freigabe-Puzzleteile nicht intelligent verknüpfen.
10
Erstmusterprüfbericht-Agent (EMPB)
Heute noch manuell
Qualitätsprüfer kopieren Messergebnisse Zahl für Zahl aus den Protokollen in komplexe, vom Kunden vorgeschriebene Excel-Vorlagen und pflegen Kundenportale von Hand.
Mit KI automatisiert
Übernimmt Messdaten aus der Qualitätssicherung, gleicht sie mit den Soll-Vorgaben der Kundenzeichnung ab, befüllt autonom das geforderte EMPB- oder PPAP-Formular, setzt den ERP-Status auf „Freigegeben“ und lädt den Bericht ins Kundenportal hoch.
12–20 h Einsparung / Monat
Implementierung rechnet sich in 11 bis 18 Monaten
ERP-Systeme bieten Standard-QS-Karten, unterstützen aber nicht die hochgradig individuellen, dokumentenlastigen und portalbasierten Freigabeprozesse der Endkunden.
Jeder dieser Agenten arbeitet mit Ihrem bestehenden ERP, MES und DMS zusammen und übergibt Entscheidungen oder komplexe Fälle nahtlos an Ihre Mitarbeiter. Die Verantwortung bleibt im Haus, die wiederkehrende Fleißarbeit übernimmt die KI.
Angegeben ist die potenzielle Zeitersparnis gegenüber dem heute überwiegend manuellen Aufwand sowie die geschätzte Amortisationsdauer der Implementierung. Richtwerte, abhängig von Unternehmensgröße, Auftragsstruktur, Datenqualität und Prozessreife.